Konflikte verstehen und wirksam klären
Das Modul „Emotionen & Konflikte - Teil 2“
Warum wir auf Konflikte schauen
Nachdem im ersten Teil des Moduls der Fokus auf Emotionen lag, richtet sich Teil 2 bewusst auf Konflikte. Viele Teilnehmende erleben hier einen Perspektivwechsel. Konflikte verlieren an Dramatik, sobald sichtbar wird, wie sie entstehen und wie sie professionell begleitet werden können. Sie sind kein Störfaktor, sondern ein Hinweis darauf, dass zentrale Bedürfnisse wie Sicherheit, Anerkennung oder Zugehörigkeit nicht erfüllt sind.
Wie Konflikte entstehen
Wir arbeiten mit einer klaren Konfliktlogik: Situation, Bedürfnis, Emotion, Deutung, Verhalten. Ein Auslöser wie ein Kommentar oder Schweigen berührt ein wichtiges Bedürfnis, daraus entsteht Emotion, diese wird gedeutet und zeigt sich im Verhalten, etwa Rückzug, Angriff oder Rechtfertigung. Dieses Verhalten verletzt wiederum Bedürfnisse der anderen Person und der Konflikt verstärkt sich. Soziale Konflikte entstehen nicht, weil Menschen schwierig sind, sondern weil Bedürfnisse nicht gesehen oder nicht erfüllt werden.
Die eigene Haltung
Ein zentraler Teil des Moduls ist die Selbstreflexion. Wie reagiere ich selbst auf Spannungen? Wo gehe ich in Rückzug, wo in Konfrontation? Was triggert mich? Professionelle Konfliktklärung beginnt dort, wo Coaches ihre eigene Resonanz bewusst steuern und nicht unbewusst Teil des Musters werden.
Struktur für Klarheit
Bevor Lösungen möglich sind, braucht es Struktur. Wir arbeiten deshalb an Emotionen, Bedürfnissen, Rollen, Eskalationsgraden sowie Kontextfaktoren. Ziel ist nicht, Recht zu klären, sondern Orientierung und Handlungsfähigkeit wiederherzustellen. Erst wenn sichtbar wird, wie sich ein Konflikt stabilisiert, kann Veränderung entstehen. Oft reicht eine kleine bewusste Veränderung an einer Stelle des Regelkreises, um das Muster zu verschieben. Am Ende geht es um Verständigung und echte neue Optionen, nicht um Harmonie um jeden Preis.
Vereinbaren Sie jetzt einen Termin für Ihr individuelles Erstgespräch.


